Sie haben sich für einen Adresskauf entschieden, aber stehen nun vor der Qual der Wahl des richtigen Anbieters? Ein Anbieter-Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, denn beim Adressen kaufen schwanken die Preise zwischen wenigen Cent und mehreren Euro. Doch woran liegt das?

Welche Preise sind beim Adressen kaufen gerechtfertigt?

Je nach Qualität und Umfang schwanken Adresspreise sehr stark. Aber auch die enthaltenen Zusatzinformationen und Kriterien wie der Markenname des Adressverlags, das Alter der Adressen und die Darbietungsform spielen eine Rolle.

Tatsächlich ist der Markenname einer der größten Einflussfaktoren auf den Preis von Adressen. Hier stellt sich die Frage, wie wichtig Ihnen ein namhafter Anbieter ist. Die größte Schwierigkeit ist, zu unterscheiden, was am Adresspreis die Marke ausmacht und was die tatsächliche Qualität.

Dazu müssen Sie wissen, dass bei der Bildung des Adresspreises zum einen die reine postalische Adresse als Basis dient und Informationen wie eine Telefonnummer, eine Webseite, ein Ansprechpartner und ähnliche Kriterien nur Zusatzoptionen sind. Je mehr dieser Zusatzoptionen Sie zwingend benötigen, desto tiefer müssen Sie in die Tasche greifen.

Allerdings gibt es mittlerweile viele günstige Adressverlage, die eine Reihe von Zusatzkriterien zum Pauschalpreis mit der postalischen Adresse anbieten. Zwar erhalten Sie dort nur allgemeine Zusatzkriterien wie den Geschäftsführer als Ansprechpartner, aber dafür zu einem fairen Preis.

Solche Angebote erhalten Sie oft schon zwischen 0,15 € und 0,30 € pro Adresse. Hier entscheidet dann hauptsächlich die Abnahmemenge über den tatsächlichen Preis.

Bei teuren Anbietern erhalten Sie hingegen z.B. auch Ansprechpartner für das IT-Management oder aus dem Marketing. Solche Zusatzinformationen oder auch eine individuelle Telefonnummer treiben den Stückpreis schnell auf über 1,- €.

Ausgewählte Adressen-Anbieter

Einer der größten Adressverlage ist ohne Frage die Deutsche Post. Diesem Namen wird Vertrauen entgegen gebracht – wenn die nicht die richtigen Adressen haben, wer dann? Markennamen sind trügerisch. Zweifelsohne ist die Deutsche Post ein Anbieter hochwertigen Adressmaterials, aber das lässt sie sich auch was kosten. Modelle zum Adressen mieten sind oft teurer als Kaufmodelle anderer Anbieter.

Dafür glänzt die Post mit besonders vielfältigen Details wie spezifischen Ansprechpartnern etc. Von der Aktualität her möchte man meinen, dass die Post an der Quelle sitzt, aber letztlich greift auch die Post auf ähnliche Recherche- und Aktualisierungsmethoden zurück wie andere Adressverlage auch.

Ein ähnlicher Branchenriese wie die Post ist Schober, die ebenfalls als qualitativ hochwertig gelten. Dennoch kann sich keiner dieser Anbieter von Irrläufern komplett frei machen. Besondere Kennzeichnung gegenüber günstigeren Anbietern ist wie schon erwähnt die Kriterienvielfalt.

Kann man günstigen Adressverlagen trauen?

Ja, durchaus. Adresspreise für Firmenadressen um die 0,30 € (wohlgemerkt zum Kauf!) müssen kein Indiz für schlechte Qualität sein. Je nach Schwerpunkt und Vermarktungsstrategie des Adressverlags sind geringe Preise keine Zauberkunst. Als reiner Online-Verlag ohne großen Vertriebsapparat und Werbeabteilung kann man sich andere Preise erlauben als die Branchen-Riesen und trotzdem Qualität anbieten.

Dennoch gibt es auch Preisdumping mit Paketen wie z.B. für 400 € eine Deutschland-Komplettpaket. So etwas bringt nach der ersten Freude über das vermeintliche Schnäppchen in der Regel nicht viel Gutes mit sich. Man kann hier durchaus mit zu 50% veralteten Adressen rechnen. Ganz zu Schweigen von den nicht eingepflegten Neugründungen vergangener Jahre, die dem Werbenden entgehen. Zudem lassen sich solche Angebote oft nicht vernünftig sortieren und selektieren. Auch die Post bietet z.B. eine Adressen-CD zum kleinen Preis – aber mit dem Unterschied, dass nur wenige der Daten für Serienbriefe exportierbar sind.

Beratung als Qualitätsmerkmal

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Beratung. Bei manchen Anbietern bekommt man niemanden ans Telefon, egal, wann man anruft – die Beratungsleistung ist also gleich Null. Hier sollte man sich dann auch fragen, was im Fall einer Beschwerde passiert – erreicht man dann auch niemanden? In der Regel haben Adressverlage aber kompetente Kundenberater, die sich gerne die Zeit nehmen, um alle Ihre Fragen zum Adressmarketing zu beantworten.

Einen professionellen Adresshändler erkennen Sie auch an kompetenten Aussagen zum Thema Datenschutz. Wichtig ist zum Beispiel ein Hinweis auf das nötige Opt-In für E-Mail-Werbung. Wenn ein Händler suggeriert, dass Sie sich hierbei keine Gedanken machen müssen, sollten Sie die Finger von dem Anbieter lassen.

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